Sekt: Prickelnder Genuss aus Deutschland und Österreich – Vielfalt für jeden Anlass
Sekt ist die im deutschsprachigen Raum übliche Bezeichnung für Qualitätsschaumwein. Er zeichnet sich durch seine feine Perlage und seinen prickelnden Charakter aus. Im Unterschied zu Champagner, der nur in der Champagne hergestellt werden darf, kann Sekt in verschiedenen Regionen und aus unterschiedlichen Rebsorten erzeugt werden. Dennoch unterliegt die Sektproduktion strengen Qualitätsrichtlinien, die einen hohen Genussstandard garantieren.
Die Geschichte des Sekts:
Die Geschichte des Sekts ist eng mit der Entwicklung der Schaumweinbereitung in Frankreich verbunden. Im 19. Jahrhundert brachten deutsche und österreichische Unternehmer das Wissen um die Flaschengärung in ihre Heimatländer und gründeten Sektkellereien. Seitdem hat sich Sekt zu einem beliebten Getränk für festliche Anlässe und den alltäglichen Genuss entwickelt.
Die Herstellung von Sekt:
Es gibt verschiedene Verfahren zur Herstellung von Sekt:
- Flaschengärung (Méthode Traditionnelle/Classique): Die qualitativ hochwertigste Methode, bei der die zweite Gärung in der Flasche stattfindet. Dabei entstehen feine Perlen und komplexe Aromen. Sekt, der nach dieser Methode hergestellt wird, darf sich „Flaschengärung“ oder „Traditionelle Flaschengärung“ nennen.
- Tankgärung (Méthode Charmat): Eine kostengünstigere Methode, bei der die zweite Gärung in großen Tanks stattfindet. Diese Methode wird häufig für fruchtbetonte Sekte verwendet.
- Imprägnierverfahren: Hier wird dem Wein Kohlensäure zugesetzt. Diese Methode wird für einfache Schaumweine verwendet und ist für Sekt nicht zulässig.
Qualitätsstufen von Sekt:
In Deutschland und Österreich gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen für Sekt:
- Deutscher Sekt/Österreichischer Sekt: Grundweine müssen aus Deutschland/Österreich stammen.
- Deutscher Sekt b.A./Österreichischer Sekt g.U. (geschützter Ursprungsbezeichnung): Grundweine müssen aus einem bestimmten deutschen/österreichischen Anbaugebiet stammen.
- Winzersekt: Sekt, der vom Winzer selbst aus eigenen Trauben hergestellt wurde (ausschließlich Flaschengärung).
- VDP.Sekt/VDP.Sekt.Prestige: Höchste Qualitätsstufen des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) mit strengen Auflagen bezüglich Herkunft, Rebsorten und Herstellung.
Rebsorten für Sekt:
Für die Sektproduktion werden verschiedene Rebsorten verwendet:
- Riesling: Ergibt elegante und fruchtige Sekte mit feiner Säure.
- Weißburgunder (Pinot Blanc): Bringt cremige und harmonische Sekte hervor.
- Grauburgunder (Pinot Gris): Ergibt körperreiche und würzige Sekte.
- Chardonnay: Verleiht dem Sekt Eleganz und Finesse.
- Spätburgunder (Pinot Noir): Wird für Rosé- und Rotsekte verwendet und sorgt für Struktur und Aromen von roten Früchten.
Geschmacksrichtungen von Sekt:
Die Geschmacksrichtungen von Sekt werden durch den Restzuckergehalt bestimmt:
- Brut Nature/Naturherb: Weniger als 3 g Restzucker pro Liter.
- Extra Brut/Extra Herb: Weniger als 6 g Restzucker pro Liter.
- Brut/Herb: Weniger als 12 g Restzucker pro Liter.
- Extra Trocken/Extra Sec: 12–17 g Restzucker pro Liter.
- Trocken/Sec: 17–32 g Restzucker pro Liter.
- Halbtrocken/Demi-Sec: 32–50 g Restzucker pro Liter.
- Mild/Doux: Mehr als 50 g Restzucker pro Liter.
Sekt und Speisen:
Sekt ist ein vielseitiger Speisenbegleiter:
- Aperitif: Perfekt als Aperitif.
- Fingerfood: Passt gut zu Canapés, Tapas und anderen kleinen Snacks.
- Leichte Gerichte: Begleitet gut Salate, Fisch, Meeresfrüchte und helle Fleischgerichte.
- Desserts: Halbtrockene und milde Sekte passen gut zu süßen Desserts.
Inhalt: 0.75 Liter (10,53 €* / 1 Liter)
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