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Sekt – prickelnde Vielfalt mit eigener Tradition

Sekt steht für eine vielseitige Schaumweinkultur, die besonders in Deutschland und Österreich eine lange Tradition besitzt. Je nach Herkunft, Rebsorte und Herstellungsverfahren reicht das Spektrum von frischen, fruchtbetonten Sekten bis zu komplexen, lange auf der Hefe gereiften Spezialitäten.

Gerade hochwertige Sekte zeigen, wie stark Herkunft und Rebsorte auch einen Schaumwein prägen können. Riesling bringt beispielsweise häufig eine lebendige Säure und klare Frucht mit, während Burgundersorten wie Chardonnay, Weißburgunder oder Spätburgunder ganz andere Stilrichtungen ermöglichen.

Wie wird Sekt hergestellt?

Sekt kann mit unterschiedlichen Verfahren erzeugt werden. Bei der traditionellen Flaschengärung findet die zweite Gärung direkt in der Flasche statt. Anschließend kann eine längere Reifung auf der Hefe zusätzliche Komplexität und feine Aromen von Gebäck, Brioche oder Nüssen hervorbringen.

Bei der Tankgärung erfolgt die zweite Gärung dagegen in druckfesten Tanks. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Schaumweine, bei denen Frische, Frucht und die Aromatik der Rebsorte im Vordergrund stehen sollen. Beide Verfahren können unterschiedliche Schaumweinstile hervorbringen.

Riesling, Burgundersorten und Winzersekt

Deutschland bietet mit seinen unterschiedlichen Weinregionen und Rebsorten hervorragende Voraussetzungen für charaktervolle Sekte. Besonders Riesling eignet sich mit seiner ausgeprägten Säure und Frische für die Schaumweinbereitung. Aber auch Chardonnay, Weißburgunder und Spätburgunder spielen bei hochwertigen Sekten eine wichtige Rolle.

Eine besondere Kategorie ist der Winzersekt. Er wird nach festgelegten Vorgaben aus Trauben des eigenen Weinbaubetriebs erzeugt und traditionell in der Flasche vergoren. Damit rücken Herkunft, Rebsorte und die Handschrift des jeweiligen Weinguts besonders in den Mittelpunkt.

Brut, Extra Brut oder trocken?

Wie bei anderen Schaumweinen geben Bezeichnungen wie Brut, Extra Brut oder trocken Auskunft über den Süßegrad. Dabei unterscheiden sich die Begriffe von den gewohnten Angaben bei Stillwein: Ein als „trocken“ bezeichneter Sekt kann beispielsweise mehr Restzucker enthalten als ein Brut. Wer einen besonders trockenen Stil bevorzugt, findet mit Extra Brut oder Brut Nature entsprechende Varianten.

Sekt als Aperitif und Speisenbegleiter

Sekt eignet sich nicht nur zum Anstoßen. Trockene und frische Varianten sind hervorragende Aperitifs und begleiten Antipasti, Fisch, Meeresfrüchte oder leichte Vorspeisen. Strukturiertere Sekte mit längerer Hefereife können auch zu Risotto, Geflügel, kräftigeren Fischgerichten oder Käse eine spannende Kombination sein.

Rosé-Sekt bietet durch seine Frucht und Struktur weitere Möglichkeiten und kann je nach Stil beispielsweise zu mediterranen Vorspeisen, Geflügel oder Gerichten mit leicht würzigen Komponenten serviert werden.

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Entdecken Sie bei PasVino ausgewählte Sekte unterschiedlicher Rebsorten und Stilrichtungen. Von frischen und fruchtbetonten Varianten bis zu traditionell flaschenvergorenen Sekten steht die Verbindung von Herkunft, Rebsorte und handwerklicher Schaumweinbereitung im Mittelpunkt.