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Vin de Pays d'Oc: Vielfalt und Genuss aus Südfrankreich

Der Vin de Pays d'Oc, heute als Indication Géographique Protégée (IGP) klassifiziert, ist ein Weinbaugebiet im Süden Frankreichs, das für seine Vielfalt und sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt ist. Es erstreckt sich über einen großen Teil des Languedoc-Roussillon, genauer gesagt über die Region Okzitanien, und umfasst eine Rebfläche von fast 290.000 Hektar. Damit ist es das größte Weinanbaugebiet Frankreichs und fast dreimal so groß wie alle deutschen Anbaugebiete zusammen. Geografisch liegt das Languedoc nördlich des Roussillon und grenzt nordöstlich an das Rhônetal.

Der Begriff „Vin de Pays“ (Landwein) wurde 2009 durch die Bezeichnung „IGP“ (geschützte geografische Angabe) ersetzt. Diese Weine unterliegen bestimmten Qualitätsstandards und Herkunftsbestimmungen, sind aber weniger streng reglementiert als die Appellationen d'Origine Protégée (AOPs). Dies ermöglicht den Winzern im Pays d'Oc eine größere Freiheit bei der Wahl der Rebsorten und der Weinbereitung, was zu einer beeindruckenden Vielfalt an Weinstilen führt.

Im Pays d'Oc werden sowohl traditionelle Rebsorten der Region als auch international bekannte Sorten wie Chardonnay, Sauvignon Blanc, Merlot und Cabernet Sauvignon angebaut. Die Weine reichen von frischen, fruchtigen Weißweinen über leichte Rosés bis hin zu kräftigen Rotweinen.